Ali Laridschani wies dabei auf die Probleme in der islamischen Welt, insbesondere auf die Zunahme terroristischer Aktivitäten in der Region, hin und rief die islamischen Länder zur Bekämpfung dieses unheilvollen Phänomens auf. Dabei würdigte Laridschani würdigte die Annahme der neuen tunesischen Verfassung unter Beteiligung verschiedener politischer Parteien und Organisationen als einen beispiellosen Schritt. Der iranische Parlamentspräsident sprach sich ferner für den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Iran und Tunesien aus.
Mustafa Ben Jaafar nannte die Annahme der neuen Verfassung einen Schritt vorwärts in Richtung Rechtsstaatlichkeit und wichtig für eine bessere Zukunft. Zuvor hatte Laridschani mit dem tunesischen Präsidenten Mohamed Moncef Marzouki die Wege des Ausbaus der Beziehungen zwischen den beiden Ländern ausgelotet. Laridschani hält sich seit Donnerstagabend zu einer offiziellen Visite und Teilnahme an den Feierlichkeiten anläßlich der Verabschiedung der tunesischen Verfassung in Tunis auf.